Literarisches Reisefieber

Kreuz und quer durch die Schweiz

Johanna Spyri

Viele Wege führen auf den Hirzel. Die im Reisebuch vorgestellte Tour zum Johanna-Spyri-Museum auf dem Hirzel folgt der ehemaligen ViaGottardo 77, eine Nebenetappe der nationalen ViaGottardo 7. Warum ehemalig? Der Anteil an Hartbelag hat dazu geführt, dass die Route nicht mehr in dieser Form ausgeschildert ist. Natürlich besteht der interessante Wanderweg weiterhin, ebenso wie die tolle Aussicht auf den Zürichsee, die Highlights mit Hirzel Höhi und natürlich dem Museum auf dem Hirzel.

Eine Variante aus dem Buch möchte ich an dieser Stelle näher vorstellen. Entdeckt habe ich sie in Zusammenhang mit  der Broschüre «10 Pässe im Kanton Zürich», die ich für die Zürcher Wanderwege auf die Beine stellen durfte. «Entdeckt» ist das richtige Wort, bin ich doch im Nachbardorf aufgewachsen, ohne den Aabach in Horgen je gesehen zu haben. Und hier entlang führt die Route.

Wasserfall am Aabach

Kleine Wasserfälle überraschen am Aabach

Der Start liegt in Horgen beim Bahnhof oder der Schifflände. 20 Minuten gehts den See entlang, bis der Weg zum Aabach abzweigt. Nun folgt ein naturnaher Abschnitt im Wald, wie man ihn in dieser zersiedelten Landschaft nicht erwarten würde.

Kinderwagentauglich ist der Weg nicht: Treppe am Aabach

Kinderwagentauglich ist der Weg nicht: Treppe am Aabach

Bei Arn folgt mit der Überquerung der Autobahn das Gegenprogramm. Doch nur kurz. Durch Wald- und Wiesenwege gelangt man in ca. 2,30 Stunden auf den Hirzel.

Literatur

Johanna Spyri und Heidi gehören zusammen. Das lässt leicht vergessen, dass die Schriftstellerin ein umfangreiches Werk geschrieben hat. Wer sich für Johanna Spyris Schriften interessiert, dem sei ein Besuch in der Zentralbibliothek Zürich empfohlen. Hier findet sich sowohl ein Grossteil ihres Werks wie auch zahlreiche Sekundärliteratur.

Im Werd & Weber Verlag ist Heidi I und II neu wieder in einer schön gestalteten Fassung von Martha Pfannenschmid erhältlich.

Literatur_Johanna_Spyri

Nächster in Artikel

Vorheriger in Artikel

© 2017 Literarisches Reisefieber

Thema von Anders Norén